Hessischer Bildungsserver / Kulturportal - für hessische Schulen

Grundschule Hessen - Theater für ALLE!

Workshopangebote

Dieses Fortbildungsangebot wendet sich an die Kolleginnen und Kollegen der Theater für Alle - Schulen aber auch an interessierte Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen.

Gastspiel "Klasse Kinder" - LIGNA

Am 10.12.2020 war das Gastspiel "Klasse Kinder" von der Gruppe Ligna zu Gast in Weilrod an der "Grundschule am Sommerberg". 

Alle Kinder der Schule konnten getrennt nach Jahrgängen an dem interaktiven Bewegungshörspiel teilnehmen. Die unterschiedlichen Bewegungsanweisungen bekamen die Kinder über verschiedenfarbige Kopfhörer.

So konnten sich die Kinder den Raum zu eigen machen und sich diesen gemeinsam tanzend erobern.


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Achtung Achtung!

Immer mittwochs von 17:30 bis 18:15 Uhr! Die digitale Tanzstunde!

Im Jahr 2020 mussten wir viele Selbstverständlichkeiten in Frage stellen. Wir haben gelernt, natürliche Impulse und lieb gewonnene Gewohnheiten beiseite zu legen. Was macht das mit uns? Wie reagieren unsere Körper auf die Verantwortung, die wir füreinander und für unsere Schülerinnen und Schüler in dieser besonderen Situation tragen?

Wir wollen uns einmal wöchentlich die Zeit nehmen, in unsere Körper zu spüren und Wege zu erkunden, wie wir wieder in den Fluss kommen und auch ohne Berührung einen guten Kontakt zueinander aufbauen können. Denn grundlegend für eine starke Präsenz im Unterricht wie auch beim Theaterspiel ist das bewusste „Bewohnen“ des eigenen Körpers.

Das Fortbildungsangebot bietet auf Selbsterfahrung orientierte Körperarbeit und Improvisation durch sinnliche und bildhafte Bewegungsimpulse; darüber hinaus eröffnen sich Inspirationen und methodische Impulse für den eigenen Unterricht.

Das Angebot richtet sich an Kolleg*innen jeden Alters, unabhängig von tanztechnischen Fähigkeiten und Erfahrungen.

 

Interessieren Sie sich für Theaterarbeit an Grundschulen?

Sind Sie auf der Suche nach einem spannenden Thema für Ihre wissenschaftliche Arbeit? 

 

Wir können Ihnen Einblicke in ein spannendes Theaterprojekt an zehn hessischen Grundschulen ermöglichen, welches vom Hessischen Kultusministerium durchgeführt wird. 

Mögliche Fragestellungen wären:

Welche Möglichkeiten bietet das Theaterspielen im Bereich (Zweit-) Spracherwerb?

Inwieweit unterstützt Theaterarbeit eine gelingende Inklusion?

Wie kann die Sozialkompetenz und Persönlichkeitsentwicklung der SchülerInnen durch den Einsatz von Theatermethoden im Unterricht gesteigert werden?

Welche Rolle spielt das Theaterspielen im Rahmen der Integration?

u.v.m.

 

Nähere Informationen zu unserem Projekt finden Sie unter:

https://kultur.bildung.hessen.de/theater/kooperationsprojekte/tfa/index.html

 

Nehmen Sie gerne Kontakt zur Projektkoordinatorin Nina Hahn auf: nina.hahn@t-online.de

Projektbeschreibung:

Ziel des Programms ist es, Grundschulen dazu zu motivieren und zu befähigen, Darstellendes Spiel als integrative Methode in allen Fächern und schulischen Bereichen einzusetzen. Zudem soll jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit bekommen, Theater als Spiel- und Kunstform zu entdecken.

Gerade im Grundschulalter eröffnen spielerische Herangehensweisen, die den ganzen Körper, Mimik, Gestik, Stimme und den Raum einbeziehen, Kindern die Möglichkeit, sich schulische Lerninhalte leichter und mit mehr Freude zu erschließen. Dabei wird den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung, nach Eigenaktivität und -verantwortung, nach sozialer Interaktion – auch ohne Sprache - und einem ganzheitlichen Lernen mit allen Sinnen in vielfältiger Weise entsprochen.

  • Darstellendes Spiel ist inklusiv, denn jede Schülerin und jeder Schüler kann, unabhängig von ihrer/seiner Herkunft, von ihren/seinen Deutschkenntnissen und individuellen Begabungen und Beeinträchtigungen aktiv teilhaben und sich einbringen.
  • Darstellendes Spiel ermöglicht individuelle Förderung, denn es bietet unterschiedliche Zugangsweisen zu Lerninhalten und bietet im Spektrum seiner unterschiedlichen Arbeitsfelder beste Voraussetzungen für binnendifferenzierten Unterricht.
  • Darstellendes Spiel fördert die Persönlichkeitsbildung, denn die Schülerinnen und Schüler können sich in verschiedenen Rollen und in ihrer gesamten Körperlichkeit erproben und werden sich hierdurch „ihrer selbst bewusst“.
  • Darstellendes Spiel unterstützt den Spracherwerb, denn Sprache kann hier spielerisch in unterschiedlichsten Situationen erprobt und eingeübt werden, begleitet von allen Formen des körperlichen Ausdrucks.
  • Darstellendes Spiel fördert Integration, denn das gemeinsame Spiel eröffnet umfassende Möglichkeiten des sozialen Miteinanders, ermöglicht Freude durch gemeinsame Erfolge, gibt Mut, auch das Scheitern in Kauf zu nehmen, um neue kreative Lösungsansätze zu finden, erweitert das Verständnis für die Verschiedenheit der Perspektiven des Gegenübers und fördert Ausdauer und Durchhaltevermögen mit Blick auf ein gemeinsames Ziel. Zudem werden im Darstellenden Spiel Grundwerte unserer Gesellschaft, wie Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung sowie die Übernahme von Verantwortung exemplarisch vermittelt und intensiv eingeübt.

 

Über einen Zeitraum von zunächst einem Schuljahr erhalten zehn regional verteilte Grundschulen Hessens Unterstützung durch ihren „Theatercoach“ in Form von Schulentwicklungsberatung, Fortbildungen für das gesamte Kollegium, individuelles Mentoring und Unterrichtsentwicklungsberatung mit gemeinsam geplanten Unterricht und Projekten. Es wird zudem für alle teilnehmenden Schulen und deren Kollegium die Möglichkeit zur Vernetzung, gegenseitigem Austausch und Hospitationen geben.

  

 

Für alle "Theater für Alle"- Schulen und andere interessierte stellen wir sämtliche Übungen, Hinweise, Hilfestellungen und Fortbildungen auch auf einem Padlet bereit. 

Der Link zum Padlet ist:

https://padlet.com/FrauSchumann/5xn08n4hq0z65g8k

Das Passwort erhalten Sie, wenn sie den Kontakt zu Nina Hahn aufnehmen, per Email zugeschickt. 

hahn-nina@t-online.de

Theater für ALLE im Schuljahr 19/20 - ein besonderes Schuljahr

 

Nachdem wir die Arbeit mit den sechs neuen Schulen aufgenommen und ein großartiges Fachforum mit 100 TeilnmehmerInnen veranstaltet hatten, wurde unsere Arbeit Anfang des Jahres plötzlich verändert. Wir konnten unsere Schulen nicht mehr persönlich besuchen und damit keinen Theaterunterricht vor Ort anbieten.

Hier erfahren Sie mehr!

Schnell wurden aber Wege und Möglichkeiten gefunden, um den Kontakt zu den Schulen herzustellen. Wir haben Theaterübungen für zu Hause entwickelt, welche die Kinder im Wohn-, Kinder- und Badezimmer kreativ umgesetzte haben. Die Kolleginnen und Kollegen konnten an Onlinesprechstunden und Seminaren teilnehmen und sich beispielsweise über Ideen für digitales Theater austauschen. Unterstützt wurden wir dabei von Künstlern, die beispielsweise Onlinetutorials zur Stimmschulung entwickelt haben, welche LehrerInnen zu Hause mit Irinan Ries auf dem Bildschirm durchführen konnten. 

Die Coaches haben sich in den Unterricht auf Distanz mit angepassten kreativen Angeboten von zu Hause eingebracht. Es wurden Theater im Schuhkarton gebaut, Fotostorys entworfen, Standbilder mit Kuscheltieren und Playmobilmännchen gestellt sowie vieles mehr.

Zugang zu immer aktuellen kreativen Angeboten konnten die Lehrerkräfte auf einem für das Projekt angelegten Padlet finden. Hier gab es auch einen regen Austausch zu Formaten von Abschlussfeiern und Zeugnisübergaben.

Tolle Ergebnisse wurden auch in digitalen Projekten erzielt. So gab es beispielsweise ein Onlinetanzprojekt mit Hennermanns Horde sowie ein Hörspielprojekt mit Thomas Hof.


 

 

 

 

 

Ziel des Programms ist es, Grundschulen dazu zu motivieren und zu befähigen, Darstellendes Spiel als integrative Methode in allen Fächern und schulischen Bereichen einzusetzen. Zudem soll jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit bekommen, Theater als Spiel- und Kunstform zu entdecken. 

 

 

Gerade im Grundschulalter eröffnen spielerische Herangehensweisen, die den ganzen Körper, Mimik, Gestik, Stimme und den Raum einbeziehen, Kindern die Möglichkeit, sich schulische Lerninhalte leichter und mit mehr Freude zu erschließen.Dabei wird den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung, nach Eigenaktivität und -verantwortung, nach sozialer Interaktion – auch ohne Sprache - und einem ganzheitlichen Lernen mit allen Sinnen in vielfältiger Weise entsprochen.

 

 

 

Hier erfahren sie mehr!

  • Darstellendes Spiel ist inklusiv, denn jede Schülerin und jeder Schüler kann, unabhängig von ihrer/seiner Herkunft, von ihren/seinen Deutschkenntnissen und individuellen Begabungen und Beeinträchtigungen aktiv teilhaben und sich einbringen.
  • Darstellendes Spiel ermöglicht individuelle Förderung, denn es bietet unterschiedliche Zugangsweisen zu Lerninhalten und bietet im Spektrum seiner unterschiedlichen Arbeitsfelder beste Voraussetzungen für binnendifferenzierten Unterricht.
  • Darstellendes Spiel fördert die Persönlichkeitsbildung, denn die Schülerinnen und Schüler können sich in verschiedenen Rollen und in ihrer gesamten Körperlichkeit erproben und werden sich hierdurch „ihrer selbst bewusst“.
  • Darstellendes Spiel unterstützt den Spracherwerb, denn Sprache kann hier spielerisch in unterschiedlichsten Situationen erprobt und eingeübt werden, begleitet von allen Formen des körperlichen Ausdrucks.
  • Darstellendes Spiel fördert Integration, denn das gemeinsame Spiel eröffnet umfassende Möglichkeiten des sozialen Miteinanders, ermöglicht Freude durch gemeinsame Erfolge, gibt Mut, auch das Scheitern in Kauf zu nehmen, um neue kreative Lösungsansätze zu finden, erweitert das Verständnis für die Verschiedenheit der Perspektiven des Gegenübers und fördert Ausdauer und Durchhaltevermögen mit Blick auf ein gemeinsames Ziel. Zudem werden im Darstellenden Spiel Grundwerte unserer Gesellschaft, wie Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung sowie die Übernahme von Verantwortung exemplarisch vermittelt und intensiv eingeübt.Voraussetzung zur Teilnahme:
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  • Über einen Zeitraum von zunächst einem Schuljahr erhalten zehn regional verteilte Grundschulen Hessens Unterstützung durch ihren „Theatercoach“ in Form von Schulentwicklungsberatung, Fortbildungen für das gesamte Kollegium, individuelles Mentoring und Unterrichtsentwicklungsberatung mit gemeinsam geplanten Unterricht und Projekten. Es wird zudem für alle teilnehmenden Schulen und deren Kollegium die Möglichkeit zur Vernetzung, gegenseitigem Austausch und Hospitationen gegeben.